Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001 – Ressourcen sparen, Kosten senken, Wirtschaftlichkeit steigern

Die Anzahl der Unternehmen mit einem zertifizierten Energiemanagementsystem nach der DIN EN ISO 50001 nimmt stetig zu. Neben den Verpflichtungen seitens der Hauptkunden, sich zertifizieren zu lassen, ist immer häufiger der Wunsch nach einer Reduzierung des Energieverbrauchs unter betriebswirtschaftlichen sowie ökologischen Gesichtspunkten ein Auslöser. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um Klein-, Mittel- oder Großunternehmen handelt.

Ein funktionierendes Energiemanagementsystem überwacht den Energieverbrauch kontinuierlich, es können Einsparpotentiale erarbeitet werden, um den stetig steigenden Energiekosten entgegenwirken.

Möchte Ihr Unternehmen von steuerlichen Entlastungen nach § 55 des Energie- sowie § 10 des Stromsteuergesetztes Gebrauch machen, so ist ein zertifiziertes Energiemanagementsystem unerlässlich. Für die Einführung eines solchen Managementsystems können auch im gewissen Rahmen Zuschüsse beantragt werden.

Energiemanagement – Was bedeutet das genau?

Doch was versteht man unter einem Energiemanagementsystem? Unter Energiemanagement versteht man den gezielten, vorrausschauenden und strukturierten Umgang bei der Beschaffung sowie Verteilung der Energie im Unternehmen.

Dazu zählt auch das gezielte Erfassen und Auswerten der Energieverbräuche mittels des gezielten Einsatzes von Messsystematik an den Hauptenergieverbrauchspunkten. Das übergeordnete Ziel ist die schrittweise Reduzierung des Energieverbrauchs und somit auch der Energiekosten. Dieses bewusste Handeln kommt auch der Umwelt zugute und stärkt Ihre Außendarstellung als umweltbewusstes und nachhaltiges Unternehmen.

Was muss im Rahmen eines Energiemanagementsystems getan werden?

Um ein energiebewusstes und ressourcenschonendes Handeln zu fördern ist u.a. eine übergreifende Energiepolitik notwendig. Diese hält das Verständnis der Organisation zum Thema Energiemanagement fest und gibt strategische Energieziele vor. Daneben müssen Prozesse erarbeitet werden, die ein energiebewusstes Handeln unterstützen und zur Erreichung der strategischen Ziele führen.

So ist beispielweise ein strukturiertes Instandhaltungsmanagement ein Pflichtelement, um durch die stetige Wartung einen erhöhten Verschleiß und somit erhöhten Energieverbrauch zu vermeiden. Daneben muss der Energieplanungsprozess, also die Vorgehensweise im Rahmen des Energiemanagements beschrieben werden, um ein effektives Managementsystem zu gewährleisten.

Kann das Energiemanagementsystem in bestehende Systeme eingebunden werden?

Aufgrund der großen Ähnlichkeiten von Qualitäts- und Energiemanagement hinsichtlich des Aufbaus, können beide Systeme ideal kombiniert werden. Durch die Nutzung von Synergieeffekten können in bestimmten Bereichen die Prozesse und Dokumentationen um die Inhalte zum Energiemanagement ergänzt werden.

Wie können wir Sie unterstützen?

Konnten wir Sie für ein Energiemanagement begeistern? Möchten auch Sie Ihre betrieblichen Kosten langfristig reduzieren und Ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern? Dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Steffen Homringhaus

Steffen Homringhaus

Partner

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